Vollzugsbedienstete in Rheinland-Pfalz abgehängt!

Vollzugsbedienstete in Rheinland-Pfalz abgehängt!
Foto: pixabay (PublicDomain)
Am 26. Januar 2017 hat der hessische Landtag der Erhöhung der Gitterzulage für alle Bediensteten des Justizvollzuges in Hessen zugestimmt. Insgesamt erhält jeder Justizvollzugsbedienstete in unserem Nachbarland ab sofort 131,20 Euro als Gitterzulage ausgezahlt. Viele Bundesländer haben unser Sparwutland RLP überholt, Baden–Württemberg, Bayern (dort ist die Zulage ruhegehaltsfähig!), NRW selbst im Saarland wird über eine Anhebung der Zulage verhandelt. Hamburg liegt über dem Auszahlungsbetrag unseres Landes und dem überschuldeten Senat in Berlin ist die Arbeit der Vollzugsbediensteten offensichtlich auch „Mehrwert“!

In einer kurzen Stellungnahme des BSBD Landesvorsitzenden beschreibt dieser die Situation wie folgt: Aus Sicht der Vollzugsbeschäftigten scheint es so, dass wir im Armenhaus der Bundesrepublik arbeiten. In den letzten Jahren wurden allen Angehörigen – auch denen im Justizvollzug – eine Flut von Kürzungen und Einsparungen zugemutet. Kolleginnen und Kollegen wechseln zu Kommunen oder zu Bundesbehörden, die Bewerbersituation in allen Laufbahnen ist beängstigend, das Land Rheinland-Pfalz als Arbeitgeber wird immer unattraktiver.

Aber unsere Landesregierung scheint die Ikone „ Schuldenbremse“ ohne Rücksicht auf Verluste weiter kompromisslos umzusetzen. Super! Dem Pferd Rheinland-Pfalz ab 2020 weniger Schuldenlast aufzusatteln, schade nur, dass das Pferd zwischenzeitlich verstorben ist.

Wie sagte einst der legendäre Bernhard Vogel: „Gott schütze Rheinland-Pfalz“.

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