Abschlussfeier des Lehrgangs A3-16 in der Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz am 26.04.2017

Abschlussfeier des Lehrgangs A3-16 in der Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz
Fotos: Petra Eifel
Minister Herbert Mertin und Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
30 neue Justizvollzugsbedienstete aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland durften sich am 26. April über den erfolgreichen Abschluss ihrer zweijährigen dualen Ausbildung an der Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz in Wittlich freuen. Nur wenige Stunden zuvor hatten die jungen Beamtinnen und Beamten ihre mündliche Laufbahnprüfung absolviert, bei der es für einige im Wettstreit um die beste Gesamtleistung nochmal richtig spannend wurde.

Umso größer war die Freude darüber, dass diesmal gleich zwei Spitzenreiter mit gleicher Punktzahl die Ehrung für den Lehrgangsbesten erhielten: Dennis Hartung, der künftig in der JVA Diez tätig sein wird und Maik Wilhelm von der JVA Rohrbach nahmen neben ihrer Ernennungsurkunde auch ein Buchpräsent aus den Händen des rheinland-pfälzischen Justizministers Herbert Mertin entgegen. Günter Matschiner, Leiter der Abteilung Justiz- und Maßregelvollzug und Soziale Dienste im Ministerium der Justiz des Saarlandes, überreichte die Urkunde an den einzigen saarländischen Absolventen dieses Lehrgangs.

Justizminister Herbert Mertin erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die erbrachte Leistung dennoch nicht dazu verleiten sollte, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: „Auch wenn die Prüfung jetzt bestanden ist, heißt das nicht, dass damit das Lernen abgeschlossen ist!“ Neue Entwicklungen wie Drohnen oder Designerdrogen stellten auch den Justizvollzug immer wieder vor neue Herausforderungen, so Mertin. Die Ausbildung an der Justizvollzugsschule und in den Anstalten stelle für die Bediensteten eine gute Grundlage dar, auf der sie zukünftig aufbauen könnten.

Dass neben umfassenden Kenntnissen in Theorie und Praxis auch die persönliche, den Menschen zugewandte Haltung jedes einzelnen Bediensteten eine wesentliche Grundlage für die oft schwierige Arbeit im Justizvollzug sei, betonte der Leiter der Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz, Michael Wilms, gegenüber den frischgebackenen Bediensteten und den Vertretern von Justizvollzugseinrichtungen und Ministerium. Jeder könne und sollte sich um eine solche Einstellung bemühen und den Glauben an die Menschen nie verlieren – diesen Leitsatz gab der Schulleiter den neuen Beamtinnen und Beamten mit auf den Weg ins Berufsleben.

Herzlichen Glückwunsch!
Der BSBD Landesverband Rheinland-Pfalz wünscht allen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start!

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