Personalratswahlen in Rheinland-Pfalz

Der BSBD siegt auf allen Ebenen - Traumergebnis in vielen Vollzugseinrichtungen des Landes

Artikel aus "Der Vollzugsdienst", Ausgabe 3/2013
Die Personalratswahl im rheinland-pfälzischen Strafvollzug vom 6. März diesen Jahres erbrachte ein Superergebnis für den BSBD. In allen Anstalten und auch im Hauptpersonalrat gab es zur großen Freude aller Beteiligten zum Teil erdrutschartige Zugewinne. Den Lohn solider und nachhaltiger Arbeit konnten die BSBD-BewerberInnen in Form von Vertrauen gebenden Stimmen ihrer Kolleginnen und Kollegen einheimsen.

Ein besonders tolles Ergebnis konnte in der Jugendstrafanstalt Wittlich erzielt werden, wo Bruno Vogt als Spitzenkandidat ein mehr als überzeugendes Ergebnis verzeichnen konnte. Mit einer ergänzten Mannschaft hielt er nicht nur das gute ERgebnis von 2009, als von sieben Sitzen sechs auf den BSBD entfielen, nein, es gelang, alle sieben Sitze, sechs für Beamte und einen für Tarifbeschäftigte, zu gewinnen.

Schmerzliche Niederlage für ver.di

Einen "Erdrutschsieg" konnten die Kolleginnen und Kollegen der JVA Diez vermelden. Listenführer Markus Stahl und sein BSBD Team fuhren einen Super Wahlsieg ein. Nach zwei Perioden hat nunmehr der BSBD eine überragende Mehrheit im örtlichen Personalrat. Ver.di musste eine schmerzliche Niederlage einstecken. Besondere Erwähnung gilt auch dem Geschehen in der JVA Wittlich. Nach zwei für den BSBD wenig erfreulichen Wahlausgängen in der Vergangenhei tgelang es Kollegin Beate Teusch-Martins als "Newcomerin" auf Anhieb, nicht nur Platzhirsch Harry Maus aus dem Feld zu schlagen und vom Vorsitz zu verdrängen, sondern mit sieben von neun Sitzen den Freien Wählern der JVA Wittlich die empfindlichste Niederlage ihrer Geschichte beizufügen. Glückwunsch an Frau Teusch-Martins und ihr ausgewogenes Team.

In den Anstalten Rohrbach mit Mark Schallmo, Zweibrücken mit Jürgen Engelbrecht, Koblenz mit Hans Dieter Gattung, Frankenthal mit Michael Schäfer und Schifferstadt mit Kollege Reichert konnten tolle Siege vermeldet werden. In Frankenthal musste der Spitzenkandidat von ver.di - auch auf HPR Ebene - erneut eine Niederlage einstecken. Mit Ausnahme in der JVA Trier verfügt der BSBD nunmehr in allen Justizvollzugsanstalten des Landes über komfortable Mehrheiten in den Personalvertretungen.

Der Einfachhei thalber wurden die Zahlen der Beamten und Tarifvertreter addiert, die BSBD-Zahl vorangestellt.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Deutlicher konnte der Wählerauftrag kaum ausfallen. Auch im Hauptpersonalrat ist das Ergebnis für den BSBD und unseren Landesvorsitzenden Winfried Conrad eindeutig. Von den neun zu vergebenden Sitzen entfielen sechs auf BSBD-Beamte und - das ist besonders wichtig - Monika Birlenbach konnte den Sitz für die tariflich Beschäftigten verteidigen. Eine Wahl nach Maß, die rundum Grund zur Freude ist.

"Der Vollzugsdienst" freut sich mit und wünscht allen ab jetzt oder schon wieder in der Verantwortung stehenden PersonalrätInnen neben der erforderlichen Zivilcourage auch Geschick und Glück, ihr Personal erfolgreich und nachhaltig zu vertreten.

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